Kreuzbergstr. 61,
42899 Remscheid

Wer wir sind und was wir machen

Die 1954 gegründete Lüttringhauser Volksbühne führt alljährlich Mundartstücke auf, so die seit 1928 bestehenden Bergischen Heimatspiele, welche traditionsgemäß im Sommer auf der Freilichtbühne im Ortskern von Lüttringhausen stattfinden.

Wir sind theaterbegeisterte und lebensbejahende Menschen, die Spaß am Umgang mit anderen Menschen und den „Brettern, die die Welt bedeuten“ haben!

Unsere Altersstruktur reicht von 8 bis 80 Jahren, es kann sich jeder integrieren und sein Talent, sei es auf oder hinter der Bühne, ausleben.

Ob man nun alteingesessen oder „hergeluopen“ ist, Hochdeutsch oder „Platt“ spricht, ist EGAL! Der Mensch und die Gemeinschaft zählen, und das spürt unser treues Publikum!

Wie alles begann...

Im Sommer 1928, im August – 20 Jahre nach dem Rathausbau, drei Jahre nach dem Abtreten von Bürgermeister Richard Gertenbach, ein Jahr vor dem Ende der kommunalen Selbstständigkeit unseres Ortes – fanden die ersten Heimatspiele auf der Lüttringhauser Freilichtbühne statt. Auf dem Gelände des Landund Gastwirtes Richard Kotthaus ging´s dann los, nachdem das Problem, wo die zugehörige Kuh weiden sollte, gelöst war. Vor sanft abfallender Wiese, die wie ein Amphitheater siebentausend Zuschauern bequem Platz bot (General- Anzeiger Elberfeld-Barmen) wurde eine Bühne mit Balken und Brettern errichtet, im Hintergrund Mauern und Stadttor. Die Berliner Illustrierte bezeichnete die Lüttringhauser Heimatspielbühne als eine der schönsten Freilichtbühnen Deutschlands.

Als erstes Stück wurde „Schützen, Ritter und Rosen“ unseres bergischen Heimatdichters Paul Figge aus Herbringhausen aufgeführt, geleitet von Georg Schirmer – bekannte Namen, die noch häufig im Zusammenhang mit den Heimatspielen auftauchen sollten. Das Stück dreht sich um die Gründung der Schützenbruderschaft „Zum Kreuz“, um die Geschichte der schönen Grafentochter Irmgard vom Berg, vor allem ein Bild mittelalterlichen Lebens.

Es wurde zu einem Erfolg mit einem Drumherum, mit einem Umfeld, das man sich heute noch vorstellen kann. Lüttringhausen war punktuell eines der beliebtesten Ausflugsziele im Bergischen Land geworden. Im RGA konnte man lesen: „Mit der Reichsbahn, mit Autobussen und zu Fuß kamen sie (i.e.: die Zuschauer) nach hier, sahen unsere Stadt im Festschmuck, erblickten den herzlichen Willkommensgruß, füllten dann das so reizvoll im Kernpunkt der Stadt gelegene Spielgelände und sahen vor sich zwischen altbergischen, spitzwinkeligen Häusern die von Künstlerhand geschaffene Bühne liegen.“

... und wie sie heute fortgeführt werden:
In der Spielzeit 2014 und 2015 konnten erstmalig erfolgreiche Stücke von unserem Autor Christian Wüster in einer Mundartüberarbeitung durch Berhard Hütt inszeniert werden. Für die Realisierung der bergischen Heimatspiele benötigt es viele Menschen, die uns auch hinter den Kulissen seit Jahren mit viel Freude und Engagement unterstützen.
Das ist zum einen unser Technik Team und die guten Seelen aus unserem Verkaufshaus, die sich um das leibliche Wohl unserer Besucher kümmern.
(Bild rechts: re. im Bild Spielleiter U. Leonhardt mit dem Team Technik u. Verkaufshaus)